Was kostet eine professionelle Website?
Eine der häufigsten Fragen vor einem neuen Webprojekt lautet: Was kostet eine professionelle Website? Die Antwort darauf ist nicht ganz einfach, denn einen einheitlichen Preis für die Erstellung einer Website gibt es nicht.
Eine kleine Website für einen Handwerksbetrieb oder lokalen Dienstleister hat einen völlig anderen Umfang als eine große Unternehmenswebsite mit zahlreichen Leistungsseiten, Referenzen, Ratgeber-Bereich und individuellen Funktionen.
Wer eine Website erstellen lassen möchte, sollte deshalb nicht nur auf den Endpreis schauen. Entscheidend ist vielmehr, welche Leistungen enthalten sind und welches Ziel die Website erreichen soll.
Soll sie lediglich Informationen über das Unternehmen bereitstellen? Soll sie neue Kundenanfragen erzeugen? Soll sie neue Mitarbeiter ansprechen? Oder soll sie bestimmte Dienstleistungen gezielt über Google sichtbar machen?
In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Faktoren die Kosten einer Website bestimmen, mit welchen Preisen Sie ungefähr rechnen können und worauf Sie bei einem Angebot achten sollten.
Warum gibt es keinen festen Preis für eine Website?
Eine professionelle Website ist kein Produkt von der Stange. Zwar gibt es Baukastensysteme und fertige Vorlagen, mit denen sich einfache Internetseiten erstellen lassen, eine individuell entwickelte Unternehmenswebsite wird jedoch auf die Anforderungen des jeweiligen Unternehmens abgestimmt.
Eine kompakte Landingpage verursacht beispielsweise wesentlich weniger Aufwand als eine Website mit 15 oder 20 individuellen Unterseiten. Auch zwei Websites mit jeweils fünf Seiten können vollkommen unterschiedliche Preise haben.
Der Grund dafür ist einfach: Die reine Anzahl der Seiten sagt wenig darüber aus, wie viel Arbeit tatsächlich notwendig ist. Zu einem professionellen Webprojekt können beispielsweise gehören:
- Beratung und Konzeption
- Planung der Seitenstruktur
- individuelles Webdesign
- mobile Optimierung
- Erstellung oder Überarbeitung von Inhalten
- Kontaktformulare
- technische Suchmaschinenoptimierung
- Optimierung der Ladezeiten
- Einrichtung von Analyse- oder Trackinglösungen
- Referenz- und Projektbereiche
- Ratgeber oder Wissensbereiche
- individuelle Funktionen
- Veröffentlichung und technische Einrichtung
Deshalb sollte ein seriöses Angebot immer auf den tatsächlichen Anforderungen des Projekts basieren.
Welche Faktoren bestimmen die Kosten einer Website?
1. Umfang und Anzahl der Seiten
Einer der größten Kostenfaktoren ist der Umfang der Website. Ein One-Pager, bei dem sämtliche Informationen auf einer einzigen Seite dargestellt werden, ist normalerweise schneller umzusetzen als eine umfangreiche Unternehmenswebsite.
Eine typische Unternehmenswebsite könnte beispielsweise aus folgenden Seiten bestehen:
- Startseite
- Leistungen
- einzelne Leistungsseiten
- Über uns
- Referenzen
- Projekte
- Karriere
- Ratgeber
- Kontakt
- Impressum
- Datenschutz
Je umfangreicher die Website wird, desto mehr Zeit wird für Struktur, Design, Inhalte und technische Umsetzung benötigt.
Dabei können zusätzliche Unterseiten aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung durchaus sinnvoll sein. Bietet ein Unternehmen beispielsweise unterschiedliche Leistungen an, kann für jede wichtige Leistung eine eigene Seite erstellt werden. Dadurch können Suchmaschinen wesentlich besser erkennen, für welche Themen und Suchanfragen eine Website relevant ist.
2. Individuelles Design
Auch das Design beeinflusst die Kosten einer professionellen Website. Eine bereits vorhandene Vorlage anzupassen ist normalerweise günstiger als ein vollständig individuelles Webdesign zu entwickeln.
Bei einem individuellen Design werden unter anderem Farben, Schriften, Abstände, Seitenelemente, Navigation, Buttons und die Darstellung einzelner Inhalte auf das Unternehmen abgestimmt.
Dabei geht es nicht nur darum, dass eine Website gut aussieht. Ein gutes Webdesign sollte Besucher gezielt durch die Website führen und wichtige Fragen beantworten:
- Was bietet dieses Unternehmen an?
- Warum sollte ich mich für dieses Unternehmen entscheiden?
- Was soll ich als Nächstes tun?
Das kann beispielsweise eine Kontaktaufnahme, ein Anruf oder eine Angebotsanfrage sein. Eine professionelle Website verbindet deshalb Gestaltung und Benutzerführung miteinander.
3. Funktionen und technische Anforderungen
Je mehr Funktionen benötigt werden, desto größer kann der Entwicklungsaufwand werden. Zu den vergleichsweise typischen Funktionen gehören beispielsweise:
- Kontaktformulare
- Anfrageformulare
- Rückrufanfragen
- Bildergalerien
- Referenzbereiche
- Google-Maps-Einbindungen
- FAQ-Bereiche
- Downloads
- Bewerbungsformulare
Deutlich aufwendiger können beispielsweise Buchungssysteme, Kundenbereiche, Schnittstellen zu anderen Systemen oder individuelle Webanwendungen sein. Die benötigten Funktionen sollten deshalb möglichst vor Projektbeginn festgelegt werden.
4. Inhalte und Texte
Eine Website benötigt nicht nur Design und Technik, sondern vor allem gute Inhalte. Wenn sämtliche Texte und Bilder bereits in geeigneter Qualität vorhanden sind, reduziert dies den Aufwand.
In der Praxis müssen bestehende Inhalte allerdings häufig überarbeitet oder neu strukturiert werden. Besonders bei Unternehmenswebsites sollte der Text nicht ausschließlich beschreiben, was ein Unternehmen macht. Er sollte dem potenziellen Kunden vermitteln, welches Problem gelöst wird und warum das Unternehmen der richtige Ansprechpartner dafür ist.
Werden Texte, Grafiken, Icons, Illustrationen oder Bilder zusätzlich erstellt, wirkt sich das entsprechend auf die Kosten aus.
5. Suchmaschinenoptimierung
Wer eine Website erstellen lässt, möchte in vielen Fällen auch bei Google gefunden werden. Dabei sollte zwischen einer technischen SEO-Grundlage und einer umfangreichen Suchmaschinenoptimierung unterschieden werden.
Zu einer guten technischen Grundlage können beispielsweise gehören:
- sinnvolle Überschriftenstruktur
- individuelle Seitentitel
- Meta-Descriptions
- verständliche URLs
- interne Verlinkungen
- mobile Optimierung
- schnelle Ladezeiten
- Sitemap
- robots.txt
- strukturierte Daten
- optimierte Bilder
Eine weiterführende SEO-Strategie kann wesentlich umfangreicher sein. Dazu gehören beispielsweise Keyword-Recherchen, Wettbewerbsanalysen, zusätzliche Leistungsseiten, lokale Suchmaschinenoptimierung und regelmäßig neue Ratgeber-Inhalte. SEO kann deshalb einen erheblichen Einfluss auf den Gesamtumfang eines Webprojekts haben.
Was kostet eine professionelle Website? Preisbeispiele
Die folgenden Preise dienen ausschließlich als grobe Orientierung. Der tatsächliche Preis hängt immer vom Umfang, den Anforderungen und den enthaltenen Leistungen ab.
Landingpage oder One-Pager: etwa 800 bis 2.500 Euro
Eine Landingpage konzentriert sich normalerweise auf ein bestimmtes Angebot oder ein konkretes Ziel. Beispielsweise könnte ein Handwerksbetrieb eine Landingpage für eine bestimmte Leistung einsetzen. Eine solche Seite kann enthalten:
- individuelles Design
- Vorstellung der Leistung
- Vorteile für den Kunden
- Referenzen
- Kundenbewertungen
- häufig gestellte Fragen
- Kontaktmöglichkeit
- Anfrageformular
- klare Handlungsaufforderung
- mobile Optimierung
Eine professionell erstellte Landingpage oder ein One-Pager kann je nach Aufwand beispielsweise zwischen etwa 800 und 2.500 Euro kosten.
Kleine Unternehmenswebsite: etwa 1.500 bis 4.000 Euro
Eine kleinere Unternehmenswebsite eignet sich beispielsweise für Selbstständige, Handwerksbetriebe und kleine Unternehmen. Ein möglicher Umfang wäre:
Startseite + Leistungen + Über uns + Referenzen + Kontakt + rechtliche Seiten
Je nach Design, Umfang, Inhalten und technischen Anforderungen kann eine solche Website beispielsweise zwischen etwa 1.500 und 4.000 Euro kosten. Das ist jedoch lediglich eine Orientierung. Werden zusätzliche Leistungsseiten, individuelle Texte, umfangreiche Referenzen oder besondere Funktionen benötigt, kann der Preis entsprechend steigen.
Umfangreichere Unternehmenswebsite: etwa 3.000 bis 8.000 Euro und mehr
Soll die Website nicht nur als digitale Visitenkarte dienen, sondern aktiv zur Kundengewinnung beitragen, steigt häufig auch der Umfang. Eine solche Website könnte beispielsweise enthalten:
- umfangreiche Startseite
- mehrere Leistungsseiten
- individuelle Landingpages
- Referenzen
- einzelne Projektseiten
- Über-uns-Bereich
- Karrierebereich
- Bewerbungsformular
- Ratgeber
- FAQ
- Kontaktmöglichkeiten
- individuelle Grafiken
- umfangreichere SEO-Maßnahmen
Je nach Umfang können solche Projekte beispielsweise zwischen 3.000 und 8.000 Euro oder deutlich mehr kosten.
Komplexe Websites und individuelle Funktionen
Bei umfangreichen Projekten lässt sich kaum noch eine sinnvolle pauschale Preisspanne nennen. Dazu gehören beispielsweise:
- Onlineshops
- Kundenportale
- Buchungssysteme
- Mitgliederbereiche
- umfangreiche Mehrsprachigkeit
- individuelle Datenbanken
- externe Schnittstellen
- spezielle Webanwendungen
In diesen Fällen sollten zunächst sämtliche Anforderungen definiert werden. Anschließend kann der tatsächliche Entwicklungsaufwand kalkuliert werden.
Sie möchten wissen, was Ihr konkretes Projekt kosten würde? Lassen Sie uns unverbindlich darüber sprechen.
Kostenloses ErstgesprächDrei Beispiele aus der Praxis
Damit die Preisunterschiede verständlicher werden, helfen einige vereinfachte Beispiele.
Beispiel 1: Website für einen Handwerksbetrieb
Ein Dachdecker möchte seinen bisherigen Internetauftritt ersetzen. Benötigt werden unter anderem:
- Startseite
- Vorstellung des Betriebs
- drei Leistungsseiten
- Referenzen
- Kontaktformular
- mobile Optimierung
- SEO-Grundoptimierung
Für ein solches Projekt könnte beispielsweise ein Budget von ungefähr 2.000 bis 4.000 Euro erforderlich sein.
Beispiel 2: Unternehmenswebsite zur Kundengewinnung
Ein Dienstleistungsunternehmen möchte über Google neue Interessenten erreichen. Neben einer professionellen Startseite werden sechs individuelle Leistungsseiten, Referenzen, ein Ratgeber und verschiedene Kontaktmöglichkeiten benötigt. Zusätzlich sollen die Seiten hinsichtlich Struktur und Inhalten für relevante Suchanfragen optimiert werden.
Je nach Umfang könnte ein solches Projekt beispielsweise 4.000 bis 8.000 Euro oder mehr kosten.
Beispiel 3: Landingpage für eine bestimmte Dienstleistung
Ein Unternehmen möchte gezielt eine einzelne Leistung bewerben. Dafür wird eine Landingpage erstellt, die das Problem des Kunden erklärt, die angebotene Lösung präsentiert, Referenzen zeigt und Besucher zu einer Anfrage führt.
Je nach Umfang und individuellem Design könnte eine solche Landingpage beispielsweise 800 bis 2.500 Euro kosten.
Was kostet eine Website monatlich?
Neben den einmaligen Kosten für die Erstellung sollten auch die laufenden Kosten einer Website berücksichtigt werden. Dazu gehören insbesondere:
Domain und Hosting
Damit eine Website erreichbar ist, benötigt sie eine Domain und entsprechenden Webspace.
Wartung und technische Betreuung
Je nach verwendeter Technik können regelmäßige Aktualisierungen, Sicherheitsmaßnahmen oder technische Kontrollen erforderlich sein.
Inhaltliche Änderungen
Neue Leistungen, Mitarbeiter, Referenzen, Projekte oder Bilder müssen gegebenenfalls ergänzt werden.
Suchmaschinenoptimierung
Wer seine Sichtbarkeit bei Google langfristig verbessern möchte, kann zusätzliche Inhalte erstellen und bestehende Seiten weiter optimieren.
Die laufenden Kosten können deshalb von wenigen Euro für eine einfache Hostinglösung bis zu mehreren hundert Euro monatlich für eine umfangreiche Betreuung reichen. Wichtig ist, dass bereits vor Projektbeginn transparent geklärt wird, welche laufenden Kosten nach Fertigstellung der Website entstehen.
Website selbst erstellen oder professionell erstellen lassen?
Eine Website selbst zu erstellen kann zunächst günstiger erscheinen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Website-Baukästen und Content-Management-Systeme, mit denen auch ohne umfangreiche Programmierkenntnisse eine Internetseite erstellt werden kann. Für sehr kleine Projekte kann das durchaus ausreichend sein.
Allerdings besteht die Arbeit an einer erfolgreichen Unternehmenswebsite nicht nur darin, einige Texte und Bilder auf einer Seite zu platzieren. Es müssen unter anderem folgende Fragen beantwortet werden:
- Welche Seiten werden benötigt?
- Welche Informationen suchen potenzielle Kunden?
- Wie wird der Besucher durch die Website geführt?
- Welche Inhalte schaffen Vertrauen?
- Wie entstehen konkrete Anfragen?
- Wie wird die Website auf Smartphones dargestellt?
- Wie schnell lädt die Website?
- Wie können Suchmaschinen die Inhalte verstehen?
- Welche Suchbegriffe sind für das Unternehmen relevant?
Wer die Website selbst erstellt, investiert deshalb häufig weniger Geld, dafür aber wesentlich mehr eigene Zeit. Ob sich das lohnt, hängt von den eigenen Kenntnissen, dem verfügbaren Zeitbudget und der Bedeutung der Website für das Unternehmen ab.
Webdesigner oder Agentur – was ist günstiger?
Auch die Wahl des Anbieters hat Einfluss auf die Kosten. Ein selbstständiger Webdesigner arbeitet häufig mit einer schlankeren Kostenstruktur und kann deshalb insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen interessant sein.
Eine größere Webagentur verfügt dagegen häufig über mehrere spezialisierte Mitarbeiter für unterschiedliche Bereiche wie Design, Entwicklung, SEO, Texte oder Marketing. Das kann insbesondere bei sehr großen oder komplexen Projekten sinnvoll sein.
Entscheidend sollte deshalb nicht allein sein, ob Sie mit einem Freelancer oder einer Agentur zusammenarbeiten. Viel wichtiger ist die Frage: Passt der Anbieter zu meinem Projekt und versteht er, was meine Website für mein Unternehmen erreichen soll?
Warum die günstigste Website nicht automatisch die günstigste Lösung ist
Beim Vergleich verschiedener Angebote ist der Preis natürlich wichtig. Er sollte allerdings nicht das einzige Entscheidungskriterium sein.
Ein einfaches Beispiel: Eine Website kostet 1.000 Euro, bringt aber über mehrere Jahre kaum eine Kundenanfrage. Eine andere Website kostet 4.000 Euro und sorgt regelmäßig dafür, dass potenzielle Kunden Kontakt mit dem Unternehmen aufnehmen. Welche Website war letztendlich günstiger?
Bei einer Unternehmenswebsite sollte deshalb nicht ausschließlich der Anschaffungspreis betrachtet werden. Die bessere Frage lautet: Was soll mir meine Website bringen? Eine gute Unternehmenswebsite kann beispielsweise:
- neue Kundenanfragen erzeugen
- Vertrauen bei Interessenten aufbauen
- Leistungen verständlich erklären
- häufige Fragen bereits vor dem ersten Gespräch beantworten
- das Unternehmen professionell präsentieren
- neue Mitarbeiter ansprechen
- die Sichtbarkeit bei Google verbessern
- den Vertrieb unterstützen
Die Website sollte deshalb als Investition in den digitalen Auftritt des Unternehmens betrachtet werden und nicht ausschließlich als einmalige Ausgabe.
Wie kann ich mein Budget für eine neue Website sinnvoll einsetzen?
Nicht jedes Unternehmen benötigt sofort eine riesige Website. Gerade bei kleineren Unternehmen kann es sinnvoll sein, zunächst mit den wichtigsten Seiten zu beginnen.
Definieren Sie zunächst das Ziel
Bevor über Design, Farben oder Funktionen gesprochen wird, sollte geklärt werden: Was soll die Website erreichen? Zum Beispiel:
- mehr Kundenanfragen
- bessere Präsentation des Unternehmens
- bestimmte Leistungen bekannter machen
- neue Mitarbeiter gewinnen
- bei Google besser gefunden werden
Das Ziel beeinflusst anschließend den gesamten Aufbau der Website.
Konzentrieren Sie sich auf wichtige Leistungen
Wenn das Budget begrenzt ist, müssen nicht sofort sämtliche denkbaren Inhalte umgesetzt werden. Beginnen Sie mit den Leistungen, die für Ihr Unternehmen besonders wichtig sind. Die Website kann später jederzeit erweitert werden.
Investieren Sie in gute Inhalte
Eine optisch beeindruckende Website hilft wenig, wenn Besucher nicht verstehen, was das Unternehmen anbietet. Gute Texte, aussagekräftige Referenzen und echte Bilder können deshalb einen erheblichen Einfluss auf die Wirkung einer Website haben.
Denken Sie von Anfang an an Google
Suchmaschinenoptimierung sollte nicht erst beginnen, wenn die Website bereits fertiggestellt wurde. Seitenstruktur, Überschriften, Inhalte und URLs sollten möglichst bereits während der Planung berücksichtigt werden. Das kann spätere aufwendige Änderungen vermeiden.
Lieber gleich ein transparentes Angebot für Ihre Website? Im Erstgespräch gebe ich Ihnen eine realistische Einschätzung.
Kostenloses ErstgesprächWorauf sollte ich bei einem Webdesign-Angebot achten?
Wenn Sie Angebote verschiedener Webdesigner oder Agenturen vergleichen, sollten Sie nicht ausschließlich die Endsumme betrachten. Prüfen Sie insbesondere, welche Leistungen tatsächlich enthalten sind. Wichtige Fragen sind beispielsweise:
- Wie viele Seiten werden erstellt?
- Ist das Design individuell?
- Ist die mobile Darstellung enthalten?
- Werden Texte geliefert oder müssen diese selbst erstellt werden?
- Ist eine SEO-Grundoptimierung enthalten?
- Werden Kontaktformulare eingerichtet?
- Wer kümmert sich um Domain und Hosting?
- Gibt es laufende Kosten?
- Wem gehört die Website nach Fertigstellung?
- Können später weitere Seiten ergänzt werden?
- Sind Korrekturschleifen enthalten?
- Wer übernimmt spätere Änderungen?
- Gibt es eine technische Betreuung?
Ein transparentes Angebot sollte möglichst klar erkennen lassen, welche Leistungen Sie für Ihr Budget erhalten.
Häufige Fragen zu den Kosten einer Website
Was kostet eine Website beim Webdesigner?
Eine einfache professionelle Website kann im niedrigen vierstelligen Bereich beginnen. Eine individuelle Unternehmenswebsite mit mehreren Unterseiten kostet häufig mehrere Tausend Euro. Der tatsächliche Preis hängt insbesondere vom Umfang, Design, den benötigten Funktionen, den Inhalten und den Anforderungen an die Suchmaschinenoptimierung ab.
Wie viel kostet eine Website für ein kleines Unternehmen?
Für eine kleinere professionelle Unternehmenswebsite kann beispielsweise ein Budget von etwa 1.500 bis 4.000 Euro eine erste Orientierung darstellen. Bei zusätzlichen Leistungsseiten, individuellen Inhalten oder besonderen Funktionen können die Kosten höher liegen.
Wie viel kostet eine Website für einen Handwerksbetrieb?
Auch hier hängt der Preis vom Umfang ab. Eine Website für einen Handwerksbetrieb mit Startseite, mehreren Leistungen, Referenzen, Über-uns-Bereich und Kontaktmöglichkeit könnte beispielsweise etwa 2.000 bis 4.000 Euro kosten. Benötigt der Betrieb zusätzlich viele Leistungsseiten, einen Karrierebereich, spezielle Landingpages oder umfangreiche Suchmaschinenoptimierung, kann das Projekt entsprechend größer werden.
Was kostet eine Landingpage?
Eine professionell erstellte Landingpage kann je nach Design, Inhalt und Funktionsumfang beispielsweise zwischen 800 und 2.500 Euro kosten. Sehr einfache oder besonders umfangreiche Landingpages können entsprechend günstiger beziehungsweise teurer sein.
Wie viel kostet eine Website monatlich?
Das hängt davon ab, welche laufenden Leistungen benötigt werden. Domain und Hosting verursachen normalerweise regelmäßige Kosten. Hinzukommen können technische Wartung, Änderungen, Suchmaschinenoptimierung, neue Inhalte oder andere Betreuungsleistungen. Eine einfache Website kann daher nur geringe monatliche Kosten verursachen, während eine umfassend betreute Unternehmenswebsite mehrere hundert Euro monatlich kosten kann.
Ist eine Website für 500 Euro automatisch schlecht?
Nein. Der Preis allein sagt wenig über die tatsächliche Qualität aus. Bei sehr günstigen Angeboten sollte allerdings genau geprüft werden, welche Leistungen enthalten sind. Wird lediglich eine fertige Vorlage mit vorhandenen Texten befüllt, ist der Aufwand wesentlich geringer als bei einer individuell konzipierten Unternehmenswebsite.
Warum unterscheiden sich die Preise verschiedener Webdesigner so stark?
Nicht jedes Webdesign-Angebot enthält die gleichen Leistungen. Ein Anbieter übernimmt möglicherweise ausschließlich die technische Umsetzung. Ein anderer entwickelt zusätzlich Strategie, Seitenstruktur, Design, Texte, Suchmaschinenoptimierung und Benutzerführung. Deshalb sollten Angebote anhand der enthaltenen Leistungen und nicht ausschließlich anhand des Gesamtpreises verglichen werden.
Ist ein Webdesigner günstiger als eine Webagentur?
Ein selbstständiger Webdesigner kann aufgrund geringerer Betriebskosten häufig günstiger arbeiten als eine größere Agentur. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass ein Freelancer immer günstiger oder eine Agentur grundsätzlich besser ist. Für kleinere und mittelgroße Projekte kann ein einzelner Ansprechpartner ein Vorteil sein. Bei sehr umfangreichen Projekten kann dagegen ein größeres Team sinnvoll sein.
Wie lange dauert es, eine professionelle Website erstellen zu lassen?
Das hängt stark vom Umfang ab. Eine kleinere Website oder Landingpage kann deutlich schneller umgesetzt werden als eine umfangreiche Unternehmenswebsite mit zahlreichen Unterseiten und individuellen Funktionen. Auch die Zusammenarbeit beeinflusst die Projektdauer. Werden Texte, Bilder, Informationen und Freigaben schnell bereitgestellt, kann das Projekt entsprechend zügiger umgesetzt werden.
Ist SEO beim Erstellen einer Website automatisch enthalten?
Nein. Der Begriff „SEO“ wird von Anbietern sehr unterschiedlich verwendet. Eine technische SEO-Grundoptimierung sollte beispielsweise saubere Überschriften, Meta-Daten, verständliche URLs, mobile Optimierung und eine gute technische Struktur berücksichtigen. Eine umfangreiche Suchmaschinenoptimierung mit Keyword-Recherche, Wettbewerbsanalyse, SEO-Texten und laufender Content-Erstellung ist dagegen eine eigenständige Leistung. Fragen Sie deshalb konkret nach, welche SEO-Leistungen im Angebot enthalten sind.
Kann eine Website später erweitert werden?
Eine professionell aufgebaute Website sollte grundsätzlich erweiterbar sein. So können später beispielsweise weitere Leistungsseiten, Referenzen, Ratgeber-Beiträge, Karrierebereiche oder Landingpages ergänzt werden. Gerade bei einem begrenzten Anfangsbudget kann es sinnvoll sein, zunächst mit einer guten Grundstruktur zu starten und die Website anschließend schrittweise auszubauen.
Fazit: Was sollte eine professionelle Website kosten?
Eine allgemeingültige Antwort auf die Frage „Was kostet eine professionelle Website?“ gibt es nicht. Eine Landingpage kann beispielsweise im Bereich von 800 bis 2.500 Euro liegen, während eine kleinere Unternehmenswebsite ungefähr 1.500 bis 4.000 Euro kosten kann. Umfangreichere Unternehmenswebsites können 3.000 bis 8.000 Euro und mehr kosten.
Entscheidend ist jedoch nicht allein der Preis. Eine Unternehmenswebsite sollte eine konkrete Aufgabe erfüllen. Sie sollte das Unternehmen professionell präsentieren, Vertrauen schaffen, Leistungen verständlich erklären und Interessenten möglichst einfach zur Kontaktaufnahme führen.
Wenn die Website zusätzlich über Google neue Interessenten erreichen soll, müssen Seitenstruktur, Inhalte und Suchmaschinenoptimierung von Anfang an berücksichtigt werden.
Deshalb sollte vor der Frage nach dem Preis zunächst eine andere Frage beantwortet werden: Was soll Ihre neue Website für Ihr Unternehmen erreichen? Erst wenn dieses Ziel feststeht, lässt sich sinnvoll beurteilen, welcher Umfang benötigt wird und welches Budget dafür angemessen ist.
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